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Bastei

Das Magazin des Stadtvereins

Die BASTEI erscheint vierteljährlich. Das reich bebilderte Magazin behandelt  Beiträge zu brisanten und zentralen Themen, Debatten und Neuigkeiten die Stadtentwicklung betreffend. Profunde Reflexionen, Recherchen, Interviews, Kommentare und Artikel zur Geschichte der Stadt sind unbestechlich, präzise und kritisch.

Alle Autoren, Autorinnen und Redaktionsmitglieder sind ehrenamtlich im Interesse der Stadtentwicklung tätig!

Die BASTEI ist ein unabhängiges Magazin, das über 1000 Mitglieder und Meinungsbildner/innen in der Stadt Salzburg und in den Umlandregionen erreicht.

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Aktuelle Ausgaben

Basteicover 26/3

VERKEHRSWENDE? - Keine Frage des OB, sondern des WIE

In unserer Herbst-Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf einer klimagerechten Mobilitätsplanung, vor allem auf Überlegungen für die weiterhin bestmögliche Erschließung der Salzburger Innenstadt.

„Mobil sein“ hat in unserer Zeit einen großen Wert. Aber mit den konventionellen Verkehrskonzepten stoßen wir an unsere Grenzen. Visionen und sinnvolle Veränderungen setzen wir trotzdem nur zögerlich und zu selten um. Es steht außer Zweifel, dass der überbordende Individualverkehr weder gottgewollt noch unvermeidbar ist.

Ohne Verkehrswende geht es nicht mehr länger. Denn davon profitieren alle. Ziel muss es sein, dass alle Menschen selbstbestimmt mobil sein können – nur so wird die Verkehrswende dauerhaft akzeptiert.

Und: Wir sprechen NICHT VON EINEM PLAN „B“, wie ihn Bürgermeister Auinger vor zwei Jahren in Aussicht gestellt hat. Wir sprechen von einem klimafreundlichen Mobilitätskonzept für alle Verkehrsteilnehmenden. Wir sprechen davon, wie wir unsere Straßenräume in Zukunft verbessern können.

ERKLÄRTES ZIEL - Lebendige Altstadt

Es wird rundum geplant, häufig erst dann diskutiert oder verschoben, nicht gebaut, dann doch gebaut. Und das nicht nur in den jeweiligen Stadtteilen, sondern ebenso in der unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes stehenden Altstadt. Wir sprechen von einer Fläche von rund 237 Hektar mit rund 1500 Gebäuden, 1/3 davon unter Denkmalschutz.

Vielfach entstehen dabei Konflikte, aus den verschiedensten Gründen. Problemfelder sind der Leerstand, unbezahlbarer Wohnraum, Agenden des Altstadtschutzes und des Welterbes. Das dichte Nebeneinander von unterschiedlichen Nutzungen braucht eine kluge, ja gerechte Abwägung zwischen störenden, beeinträchtigenden und kommerziellen Einrichtungen und das Bewusstsein der Verantwortung wegen überbordender Nutzung der Straßenflächen durch den Individualverkehr sowie notwendige Maßnahmen, die dem Klimaschutz gelten. Also: Eine Querschnittmaterie, wie Experten dies gerne benennen.

 

Aktuell richtet sich der Blick besonders auf den Umbau des gesamten Festspielbezirks. Einer Großbaustelle mitten in der historischen Altstadt: Der dringend notwendige Umbau und Ausbau des Festspielbezirks ist unumgänglich, eine Generalsanierung des Großen Festspielhauses unvermeidlich. Erinnerlich das Konzert im Sommer 2018, in dem es kurz vor der Pause bei einem Platzregen in Strömen in das Festspielhaus hineinregnete – eine der vorderen Reihen war triefend nass. Nach der Pause spielte Pianist Grigori Sokolow die „Regentropfen-Prélude“ von Frédéric Chopin, wohl als Reaktion darauf. Ungeachtet der genannten Kalamitäten rund um die Finanzen und die Frage der Intendanz ist eine sachliche Auseinandersetzung und Einordnung mehr denn je angebracht.

Der Stadtverein beleuchtet in diesem Magazin vorerst die unterschiedlichen Themen rund um die Altstadt. In den nächsten Jahren wollen wir unser Augenmerk auf die Weiterentwicklung der Altstadt konzentrieren. Es gilt, Probleme aufzuzeigen, Lösungsansätze zu finden und im besten Falle gemeinsam mit den Entscheidungsträgern umzusetzen.

 

Lesen Sie mehr in unserem Stadtmagazin. Auf Wunsch senden wir es gerne zu.

REK Raum – Entwicklung - Konzeption

Wer kann schon vorhersehen, wie unsere Welt
in 25 Jahren aussehen wird? Der im Oktober
2025 veröffentlichte Entwurf des Räumlichen
Entwicklungskonzepts REK ist Kernstück der
gesamtstädtischen Ziele und Aufgaben bis zum
Jahr 2050.


„Grundlage der nachfolgenden Aussagen im
REK ist die Absicht, die hohe Lebensqualität der
Stadt zu erhalten und zukünftig weiter zu steigern.
Dazu muss für aktuelle Herausforderungen und
künftige Entwicklungen im Bereich des Wohnens,
Arbeitens, des Verkehrs sowie im Bereich der
baulichen Entwicklung der Stadt, Bodenpolitik, der
Freiraumentwicklung und der Klimawandelanpassung
eine neue Planungsgrundlage geschaffen werden.

 
Gleichzeitig ist es wichtig, für die künftige Generation
einen möglichst großen Handlungsspielraum für die
Stadtentwicklung offen zu halten …“
Mit Sätzen wird der Entwurf zum neuen
Räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt
Salzburg eingeleitet. Und genau darum geht es
auch in dieser Ausgabe der BASTEI.

 

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FESTE.FEIERN

Feste feiern und die Altstadt als Lebensraum erhalten. Dieser Thematik widmet sich der Hauptteil des Magazins „Feste Feiern“

Der aktuelle Anlass dazu: Endlich wurden von der Stadtpolitik rechtliche Grundlagen entwickelt und beschlossen, die einen Rahmen für sogenannte „Events“ auf öffentlichen plätzen und Gassen in der Altstadt – insbesondere rund um den Dom – vorgeben.

 

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BLACK.OUT - Ist Salzburg krisensicher?

Im November 2006 wurde erstmals eine Großstörung im europäischen Stromsystem gemeldet. Über 10 Millionen Haushalte in Westeuropa mussten vom Stromnetz getrennt werden. In jüngerer Zeit erinnern wir uns an den mehrere Tage an haltenden Stromausfall in Spanien und in Teilen Portugals. Ereignisse, die eine gesamte Region zum Stillstand zwangen. Energievorsorge zählt somit zu den wichtigsten Bereichen des heutigen Lebens und ist zur zentralen Säule des digitalen Zeitalters geworden.

Wir laden Sie auf den nächsten Seiten ein, gemeinsam mit uns Ansichten zu teilen, Herausforderungen anzunehmen und lösungsorientierte
Wege mitzutragen.


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KULTUR.BAUTEN

Die neuen Kulturbauten und die notwendigen
Sanierungsmaßnahmen bei Konzert- und sonstigen Veranstaltungsräumen sind unabdingbar, sie
garantieren und erweitern das hochwertige Angebot für die an Kultur interessierten Einheimischen
sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt Salzburg.

Dazu zählen auch herausragende, privat betriebene Galerien und private Kunstsammlungen.
Sie sind Teil des kulturellen Klimas der Stadt, ihre Leistungen für zeitgenössische Kulturangebote
sind somit wichtiger Teil der Kulturstadt Salzburg,
auch wenn wir in diesem Heft nicht explizit darauf eingehen können.

Alle in diesem Magazin genannten Maßnahmen werden jedenfalls die kulturelle Stärke unserer
Heimat weiterbefördern.

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LEHEN

Lehen ist tolerant, das Umfeld in den für Salzburg
eher hochgeschossigen Siedlungen ist besser
als sein Ruf.

Die mehrwöchige Beschäftigung mit
dem Stadtteil hat auch bei uns mit einigen Klischees
aufgeräumt. In den letzten zwei Jahrzehnten
wurden städtebauliche Projekte umgesetzt, die
eine neue, kulturell aktive Urbanität entstehen ließen.

Und überhaupt zeigt sich Lehen als „junger“
Stadtteil, in dem vorwiegend ein sympathisches
und lockeres Miteinander dominiert.

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Stadt.LICHT

Als ein anderes Symbol könnte das Stadtlicht verstanden
werden, welches die Art und Weise, wie Menschen
leben und arbeiten, grundlegend verändert hat.
Es steht für den technologischen Fortschritt und den
Übergang in eine Ära der Urbanisierung.

Dieses Magazin widmet sich dieser breiten und
faszinierenden Thematik. Sich intensiv mit den Facetten
von STADT.LICHT auseinanderzusetzen, war
für das Redaktionsteam eine spannende Aufgabe.

Wir hoffen, dass wir Sie auf dieser kleinen Reise mitnehmen
dürfen.

Lesen Sie mehr in unserem Stadtmagazin. Auf Wunsch senden wir es gerne zu.